centre for humanitarian action

Migration and the Shrinking Humanitarian Space in Europe

von Dr. Kristina Roepstorff (15.10.2019)

Unsere neue wissenschaftliche Mitarbeiterin Dr. Kristina Roepstorff diskutiert in diesem Debattenbeitrag das Problem des shrinking humanitarian space in Europa. Neben den medial sehr präsenten Hindernissen bei der zivilen Seenotrettung wird der humanitäre Raum auch durch diverse andere umstrittene Maßnahmen in EU-Ländern beeinträchtigt.

Wo steht die deutsche humanitäre Hilfe?

von Ralf Südhoff und Sonja Hövelmann (08.03.2019)

Deutschland hat sich mittlerweile als zweitgrößter Geberstaat positioniert, was angesichts einer rasant wachsenden Zahl an Menschen in Not von extrem großen Wert ist. Jedoch hat Deutschlands finanzielles Engagement nicht Schritt gehalten mit der Ausweitung seiner politischen und strategischen Kapazitäten. Personalmangel wie auch strukturelle Probleme verhindern, dass Deutschland sein Potenzial als führender humanitärer Akteur voll entfalten kann.

Lokalisierung und humanitäre Prinzipien – die Bedeutung des Community Engagement

von Inez Kipfer-Didavi (01.05.2018)

Lokale Akteurinnen und Akteure können die humanitären Prinzipien durchaus umsetzen, doch auch für sie bedeutet dies in bestimmten Kontexten eine Herausforderung. Um diese anzugehen, müssen die Akteur*innen institutionell und finanziell stärker werden. Grundlage dafür ist ein weit gefasster Lokalisierungsansatz.

Lokale Hilfe und internationale Hilfsorganisationen – ein Gegensatz?

von Ed Schenkenberg van Mierop (01.05.2018)

Das Ziel der höheren finanziellen Förderung von lokalen Akteur*innen als Teil des Grand Bargain könnte eine Chance sein, damit die Bedürftigsten die Hilfe erhalten, die sie wirklich benötigen. Aber wer ist ein „lokaler Akteur“? Stehen sie vor größeren Herausforderungen, als ihre internationalen Partner, wenn es darum geht, unparteiische Hilfe zu leisten? Und ist die Frage lokal versus international wirklich immer zielführend, oder geht es oft eher um die Fähigkeiten einer Organisation?

Hilfe in Konflikten und die humanitären Prinzipien – ein Widerspruch?

von Julia Steets und Katherine Haver (01.05.2018)

Die Umsetzung unparteiischer Hilfe stellt Hilfsorganisationen vor große Herausforderungen. Doch es gibt Erfahrungen und spezifische Wege, diese anzugehen, etwa durch eine offene Diskussion über Kompromisse oder die Einführung eines ethischen Risikomanagements. Diese und andere Ansätze haben sich bei Organisationen bewährt, die auch in sehr unsicheren Kontexten kontinuierlich präsent bleiben. Für deutsche Organisationen stellt sich die Frage: Können sie einen nennenswerten Mehrwert beitragen? Oder wäre es effizienter und effektiver, andere Organisationen zu unterstützen?

Die Zukunft der humanitären Hilfe: Gedanken zur Unparteilichkeit

von Antonio Donini (01.05.2018)

Der Humanitarismus steckt in der Krise – aber wo genau liegen die aktuellen Herausforderungen? Und wie könnte sich das humanitäre System in Zukunft verändern? Werden westliche Akteure zunehmend die Kontrolle verlieren und andere Zentren des humanitären Denkens und Handelns aufblühen? Und müssen Hilfsorganisationen neue Wege zur Finanzierung ihrer Aktivitäten finden?

Allein nach dem Maß der Not?

von Martin Quack (Hrsg.) (01.05.2018)

Humanitäre Hilfsorganisationen sind dem Prinzip der Unparteilichkeit verpflichtet. Das heißt: Die Hilfe muss sich allein nach dem Bedarf richten. Sie muss sich auf die Bedürftigsten konzentrieren – unabhängig von ethnischer Herkunft oder politischer oder religiöser Überzeugung. In der Theorie ist das glasklar und nachvollziehbar. Aber humanitäre Helferinnen und Helfer erleben täglich, wie schwierig es ist, dieses Prinzip umzusetzen.

Herausforderung humanitäre Hilfe

von Martin Quack (01.01.2016)

Was macht gute humanitäre Hilfe aus? Wie unabhängig kann und sollte sie sein? Wie wichtig sind die humanitären Prinzipien und wie setzen wir diese in der Praxis konkret um? Immer wieder wird uns dabei deutlich, dass wir in Deutschland relativ wenig zu diesen Fragen debattieren. Wieso ist das so? Die vorliegende Studie untersucht diese Herausforderungen. Sie versucht eine Bestandsaufnahme und analysiert die Defizite in Deutschland. Gleichzeitig soll sie die Grundlage schaffen für mehr Reflexion und Debatte und dabei konkrete Initiativen in diese Richtung anstoßen.

Vor welchen Fragen steht die Humanitäre Hilfe?

von Martin Quack (01.08.2018)

Ideen für Analyse, Debatte und Vermittlung für das Centre for Humanitarian Action (CHA)